Alexander Mackat untersucht seit über 15 Jahren den Einfluss der deutsch-deutschen Beziehungen auf Werbung und Marketing. In der Fach- und Publikumspresse hat er zahlreiche Beiträge veröffentlicht. Als Referent ist der 1969 in Odessa geborene Sohn einer Russin und eines Deutschen sehr gefragt. Der Umgang mit unterschiedlichen Kulturen ist Mackat seit seiner Kindheit vertraut. In der DDR aufgewachsen, wurde der gelernte Kameramann schon kurz nach der Wende bei seiner täglichen Arbeit auf die Unterschiede zwischen Ost und West aufmerksam. Aus der Beobachtung wurde berufliches Interesse: Gemeinsam mit Conrad Fritzsch gründete er 1993 in Berlin die Werbeagentur Fritzsch & Mackat. Mit ihrer Kampagne »Hurra, ich lebe noch!« für die frühere DDR-Brause Club Cola fand die damals aufgekommene Ostalgie erstmals Ausdruck in der Werbung. Das Lebensgefühl der Ostdeutschen wurde von der jungen Agentur so erfolgreich ausgedrückt, dass neben großen Ostmarken wie f6, Cabinet, Pneumant und Florena schnell auch namhafte nationale Marken wie Persil, Köstritzer, Schöller oder Freixenet Kunden der »Brückenbauer zwischen Ost und West« wurden. Fritzsch & Mackat hat mit eigenen Studien und Recherchen kontinuierlich sein Wissen um die Methodik und Wirkung von Werbung vertieft und ausgebaut. Ein besonderes Augenmerk liegt bis heute auf der Entwicklung von Werbestrategien, die mit einer einheitlichen Kampagne Erfolg in Ost und West gleichzeitig versprechen. Mit 30 Mitarbeitern betreut die Agentur regionale, nationale und internationale Marken und bietet Markenberatung, Werbe- und Kommunikationskonzepte above und below the line. Conrad Fritzsch obliegt die kreative Leitung der Agentur, während Alexander Mackat für Strategie und Beratung zuständig ist. Mit »Das deutsch-deutsche Geheimnis« bietet der Autor interessante Einblicke in die Denk- und Arbeitsweise seiner Agentur und praktische Anregungen zur Lösung von Kommunikationsproblemen.




